Pressemitteilung

Rückblick

Stiftung zieht positive Bilanz 2017 und hat neue Perspektiven 2018

Drei Personen an einem RednertischHerr Dr. Jörg O. Waiblinger (Kuratorium Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller, Vertreter der Stifter), Herr Mathias Abel (Kuratorium Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller), Herr Harald Fallert-Hepp (Kuratorium und Geschäftsführung Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller)Kinderstiftung

Die Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller feiert im Herbst 2018 ihr fünfjähriges Jubiläum. Sie setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2013 für Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren aus der Region Ulm/Donau-Iller ein. Die Kinderstiftung fördert dabei unabhängig von Herkunft, Kultur, Sprache und Konfession und gehört zu "MACH DICH STARK - Der Initiative für Kinder im Südwesten", die gemeinsam mit lokalen Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft, Kinder aus armen Familien unterstützt.

Im Jahr 2017 hat die Kinderstiftung mehr als 2700 Kinder gefördert.

  • Davon wurden mehr als 70 Prozent der Kinder durch stiftungseigene Projekte unterstützt. Als operative Stiftung hat sie unter anderem das Projekt GRÜFINDER ins Leben gerufen, um die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Die Stiftung möchte dabei Kindern, nachmittags und in den Ferien, Erlebnisse in der Natur im direkten Lebensumfeld der Kinder ermöglichen. Diese Aktivitäten werden in Grundschulen angeboten, in die viele Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen gehen. Ziel ist es, dass die Kinder ihren eigenen Ort und dort speziell die Natur, in Form eines Stadtparks, Spielplatzes oder Walds, zu Fuß entdecken und über Pflanzen und Tiere lernen. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Uzin Utz AG, den Franziskus-Preis der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Generationen-Stiftung der Sparkasse Ulm und durch Herzenssache e.V. gibt es Grünfinder ab Januar 2018 an acht Grundschulen in der Region.
  • Etwa 30 Prozent der Kinder wurden im Rahmen der Einzelfallhilfen oder über die finanzielle Unterstützung sozialer Projekte anderer Einrichtungen gefördert. Als Förderstiftung will die Stiftung Kindern aus Familien mit sehr eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten, die Teilnahme an sportlichen, pädagogischen und kulturellen Aktivitäten ermöglichen. Gefördert werden etwa Präventionsprogramme, Patenschaften, Hausaufgabenbetreuung oder Ferienangebote im Rahmen der externen Projekte.

Seit 2018 bietet die Stiftung eine Familiensprechstunde in Ulm, Ehingen und Neu-Ulm an, um den Kindern und ihren Familien möglichst umfassend und nachhaltig Hilfe zukommen zu lassen. Mit der individuellen Förderung will die Kinderstiftung Kindern aus Familien mit geringem Einkommen, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, einen Ausgleich zur familiären Situation schaffen und die Selbstwirksamkeit der Kinder stärken. Bei allen Hilfsmaßnahmen stehen das unmittelbare Wohl und die möglichst nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von Kindern im Mittelpunkt. Die Förderbereiche der Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller in den Einzelfallhilfen umfassen v.a. Freizeitaktivitäten, Lebensqualität, Bildung, Gesundheit, Bekleidung und Ernährung. Dabei sind gesetzliche Leistungen vorrangig zu beantragen.

Kein Kind soll in Armut aufwachsen, so lautet das wichtigste Ziel der Stiftung. Als Teil der Initiative MACH DICH STARK will die Stiftung ihren Beitrag leisten, bestehende Versorgungslücken für benachteiligte Kinder und Jugendliche schnell und unbürokratisch zu schließen.