Pressemitteilung

Stiftungen sichern Herzensanliegen langfristig ab

Veranstalter des Seminars waren die IHK Ulm, die Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller sowie die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft.. Die Justiziarin des Verbands Deutscher Stiftungen, Dr. Verena Staats, zeigte anhand konkreter Urteile, was bei der Stiftungsgründung und bei der Führung einer Stiftung zu beachten ist. Gemeinnützige Stiftungen müssen zum Beispiel einen als gemeinnützig anerkannten Zweck verfolgen, dürfen nicht zu hohe Verwaltungsausgaben aufweisen und dürfen nur eine "angemessene" Vergütung bezahlen.

 IHK-Geschäftsführer Otto Sälzle begrüßte, dass die Gründung von Stiftungen weiter zu nehme: "Davon profitieren die Stifterinnen und Stifter, die ihr Lebenswerk mit einer Stiftung fortführen können und diejenigen, die von den Erträgen der Stiftungen unterstützt werden." Gerade für Menschen, die ein größeres Vermögen hinterlassen, seien Stiftungen oft das richtige Instrument.

Einen Überblick über Motive und verschiedene Formen der Stiftungen gab Angelika Hipp, Geschäftsführerin von der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft. Aus Ihrer Erfahrungen sind Stiftungen weit mehr als ein Finanzinstrument: "Unsere Stifterinnen und Stifter begreifen ihre Stiftung als ein Werkzeug, ihr persönliches Engagement für ein Thema voranzutreiben und langfristig abzusichern. Manchmal geht es auch darum, den Nachlass zu regeln. Aber oft steht nicht ein großer Betrag im Vordergrund, sondern eine Idee und ein Anliegen."

Aus seiner langjährigen Erfahrung berichtete der Ulmer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Jörg O. Waiblinger. In seinem Alltag ist er immer wieder mit steuerrechtlichen Aspekten betraut. So konnte er auch die Erfolgsgeschichte der Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller maßgeblich mitgestalten. "Im Mittelpunkt steht der Wunsch der Stifterinnen und Stifter, etwas für Kinder in der Region Ulm zu tun. Eine treuhändisch verwaltete Stiftung war die sinnvollste Lösung für den Einsatz der Mittel.  Durch die Einbeziehung von professionellen Sachverstand ist in kurzer Zeit eine Institution entstanden, die viel für benachteiligte Kinder in der Region tut. Außerdem vergrößert sie ihr Potenzial, in dem sie zusätzliche Mittel einwirbt. In diesem Fall ist eine Stiftung das optimale Werkzeug, die Ziele zu erreichen."