Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller gegründet

 

Kinder rennen über eine Wiese

Das Gründungskapital des Geschwisterpaares wurde vom Caritasverband in der Diözese Rottenburg-Stuttgart - Caritasregion Ulm-Alb-Donau erhöht. Ihr obliegt auch die Geschäftsführung der Kinderstiftung. Zweck der Kinderstiftung ist die Entwicklung und Förderung von Projekten zur Chancengleichheit und die Entwicklung und Förderung von Projekten zur Verhinderung von Armut und Ausgrenzung.

Dass dies so dringend notwendig ist, zeigt der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Mittlerweile sind 12 % der Kinder in Deutschland armutsgefährdet. 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren sind in  unserem Land auf staatliche Unterstützung angewiesen.

Auch in der Region Ulm/Donau-Iller gibt es Kinderarmut, das zeigt sich beispielsweise am Armutsbericht der Stadt Ulm.

Eine weitere Studie "Arme Kinder und ihre Familien in Baden-Württemberg" zeigt die absolute Notwendigkeit, Kindern in jungen Jahren zu helfen. Ein Fazit dieser Studie lautet: Für arme Kinder ist das Leben oft schon mit sechs Jahren "gelaufen", wenn sie keine unterstützende Hilfe erhalten:

  • Arme Kinder haben geringe Chancen, sich gut zu entwickeln und ihre Fähigkeiten im körperlichen, kognitiven,   kulturellen, sozialen und persönlichen Bereich auszubilden.
  • Das Armutsrisiko ist umso höher, je jünger die Kinder sind. Insbesondere alleinerziehende oder sehr junge Mütter und Frauen mit geringer Schulbildung haben kaum eine Chance, aus der Armut auszusteigen.
  • Armut wird oft vererbt.
  • Armut ist in den Städten in Baden-Württemberg besonders ausgeprägt.
  • Armut kann jeden treffen, vor allem in Krisenzeiten. Eltern können den Mangel ausgleichen, wenn sie Zugang zum Hilfe- und Bildungssystem haben.

Die Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller will genau darauf reagieren und wird daher in diesen drei Bereichen tätig sein:  

  • Unterstützung bei Einzelfällen
  • Unterstützung bereits bestehender Projekte in der Region Ulm/Donau-Iller
  • Initiierung eigener Projekte

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Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Arme Kinder und ihre Familien in Baden-Württemberg