Mit Wohlfahrtsmarken helfen
Die Marken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit mehr als 70 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfänger der Pluserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen dort, wo Menschen auf die Solidarität unserer Gesellschaft angewiesen sind.
© BArch, R 190/100/Gestaltung Detlef Behr, Köln
Sonderpostwertzeichen-Serie „Für die Wohlfahrtspflege 2026“
„Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0“
In Anlehnung an die ersten Wohlfahrtsmarken-Serien ab dem Jahr 1949 wird die im Jahr 2024 wieder aufgenommene Thematik auch im Jahr 2026 fortgesetzt. Nachdem zum 75. Geburtstag der Wohlfahrtsmarken in 2024 sowie im Folgejahr als Motive aktuelle Arbeitsfelder der Wohlfahrtsverbände abgebildet waren, sollen im Jahr 2026 Persönlichkeiten gewürdigt werden, durch deren Wirken vielen Menschen geholfen werden konnte.
© BArch, R 190/100/Gestaltung Detlef Behr, Köln
Agnes Karll (1868–1927)
Sie gründete 1903 den Deutschen Krankenpflegeverband. Der später nach ihr benannte Agnes-Karll-Verband erreichte unter anderem bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, Respekt und Anerkennung des Berufs und engagierte sich in der Arbeitsvermittlung, dem Versicherungsschutz und der Rechtsberatung für Mitglieder. Darüber hinaus kämpfte Agnes Karll für eine umfassende dreijährige Krankenpflegeausbildung.
© CBM Christoffel-Blindenmission/Gestaltung Detlef Behr, Köln
Ernst Jakob Christoffel (1876–1955)
Eine Reise durch den Orient und seine Begegnungen mit Blinden und anders behinderten Menschen, vor allem Kindern, haben bei dem evangelischen Pastor einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So gründete er im Jahr 1908 die Christliche Blindenmission im Orient, die nach seinem Tod in Christoffel-Blindenmission (CBM) umbenannt wurde. Die Hilfsorganisation kämpft weltweit dafür, dass sich das Leben mit Augenkrankheiten grundlegend und dauerhaft zum Positiven wendet.
© picture alliance /ullstein bild, M. Frei/Gestaltung Detlef Behr, Köln
Eduard Zimmermann (1929–2009)
Der Journalist und Fernsehmoderator war im Jahr 1976 Initiator und Mitbegründer des WEISSEN RING e. V., Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Heute ist der Verein mit mehr als 40.000 Mitgliedern Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Neben der aktiven Opferhilfe setzt sich der Verein gegenüber Politik, Justiz und Verwaltung für die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation von Kriminalitätsopfern und deren Angehörigen ein.
Sigrid Forster, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.
Helfen Sie mit – verkaufen Sie Wohlfahrtsmarken
Wer sich im Umfeld von Kirche und Caritas sozial und ehrenamtlich engagieren möchte, kann das auch mit dem Verkauf der Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken tun. Dabei entscheidet er selbst, für welche Aufgabe, für welches Projekt er sich in seiner Einrichtung einsetzen will. Hier finden Sie alle Informationen, wie und unter welchen Voraussetzungen Sie ehrenamtlich die Marken verkaufen können